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Ideenstadtwerke | 18. August 2019

Neue Straßenbeleuchtung spart Kohlenstoffdioxid

Rund 5000 Tonnen weniger Kohlenstoffdioxid durch moderne LED-Technik: Wirtschaftsbetriebe erhalten Zertifikat von Bundesumweltministerin Svenja Schulze

Vor rund zehn Monaten ließen die Wirtschaftsbetriebe Neustadt in kurzer Zeit mehr als 1100 Straßenleuchten sanieren. Dafür wurden sie kürzlich mit einem Klimaschutz-Zertifikat des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgezeichnet. Konkret hebt Bundesumweltministerin Svenja Schulze in dem Schreiben hervor, dass mit der Sanierung der Straßenbeleuchtung insgesamt 4.996 Tonnen CO2 eingespart werden. „Diese Menge des klimaschädlichen Gases entspricht in etwa dem durchschnittlichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von 500 Personen in einem Jahr. Eine Person könnte dafür auch 32 Mal um die Welt fliegen“, vergleicht Unternehmenssprecher Steffen Schlakat die Zahl. 
 

„Wir freuen uns, mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Neustadt auf sparsame LED-Technik auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können. Erzielt wird die CO2-Einsparung durch einen signifikant verringerten Stromverbrauch: Es fallen mindestens 350.000 Kilowattstunden weniger pro Jahr an“, sagt Michael Kunz, technischer Leiter der Stadtnetze, welche das Projekt im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe umsetzten.

„Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED und die damit einhergehende CO2-Einsparung ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Umsetzung der Maßnahmen zum Klimaschutz in Neustadt. Wir freuen uns über das Engagement der Wirtschaftsbetriebe und hoffen, dass schon in naher Zukunft ähnliche neue Projekte aus Neustadts Wirtschaft, von Betrieben, Verbänden oder von Bürgern vorgeschlagen werden“, ergänzt Friedrich Wippermann aus dem Bürgermeisterreferat der Stadt Neustadt am Rübenberge.

Bisher sind insgesamt 1147 Straßenleuchten auf sparsame LED-Technik umgerüstet – und damit rund 17 Prozent aller Lampen an Neustadts Straßenrändern. „Diese Zahl soll in den kommenden Jahren weiter erhöht und damit weiter Strom und CO2 eingespart werden“, gibt Dieter Lindauer, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe schließlich als Ausblick zu erkennen.

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