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Ideenstadtwerke | 30. Juni 2020

Glasfaser für Neustadt

Schnelles Internet für Neustadt: Die Ideenstadtwerke bauen das Glasfasernetz in den nächsten Jahren sukzessive aus. Ohne Quoten-Zwang.

Endlich Hoffnung auf schnelles Internet: Der Ideenstadtwerke-Konzern treibt in den nächsten Jahren den Glasfaser-Ausbau im Neustädter Land massiv voran. Die Entscheidung wurde nicht zuletzt durch die aufgrund der Corona-Situation vielerorts eingeführte Heimarbeit in den letzten Wochen forciert: „Die Corona-Pandemie hat durch Home-Office gezeigt, wie wichtig schnelles Internet ist“, begründet Bürgermeister Dominic Herbst die Entscheidung. „Wir setzen für eine schnelle und bürgerorientierte Realisierung jetzt auf die kommunale Leistungsfähigkeit des Ideenstadtwerke-Konzerns“, so Herbst weiter.

 

Auch Landtagsabgeordneter Sebastian Lechner unterstützt das Vorhaben: „Schnelles Internet ist für Neustadt und das Neustädter Land essenziell, um als Arbeits- und Wohnstandort attraktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben. Daseinsvorsorge ist heute auch die Breitbandversorgung und diese ist bei den Ideenstadtwerken genau richtig aufgehoben.“

 

Zuerst wird das Neubaugebiet „Hüttengelände“ mit blitzschnellen Internetanschlüssen versorgt. Dort sind die Leitungen im Rahmen der sowieso notwendigen Netzarbeiten bereits verlegt worden. Es folgen noch 2020 das Gewerbegebiet Ost sowie bis Frühjahr 2021 der Ortsteil Suttorf. Als nächstes wird dann der Ausbau in Mariensee realisiert, weitere Gebiete kommen danach. Erste Internet- und Telefoniedienste sollen bereits Ende 2020 zur Verfügung stehen. Die Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende in der Region erhalten so nach und nach einen Zugang zu Hochgeschwindigkeits-Internet mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde.

 

Hierbei machen die Ideenstadtwerke keine Vorab-Anschlussquoten zur Bedingung, sondern erschließen Stadtteile aus eigenem Anspruch, um den Standort Neustadt als lokaler Versorger zu stärken. Einmal erschlossene Gebiet werden dabei im Gegensatz zu anderen Anbietern auch noch nachträglich erweitert, zum Beispiel wenn ein Baugebiet hinzukommt. Die Verlegungstechnik basiert auf der gewohnten Stadtwerkequalität, sodass der Betrieb der Glasfasernetze so reibungslos wie möglich – auch noch in einigen Jahren – funktioniert.

 

Das begrüßt auch Willi Ostermann, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, so: „Ich bin froh, dass sich die Ideenstadtwerke der Glasfaserversorgung in Neustadt angenommen haben und sukzessive Neustadt mit schnellem Internet erschließen. Die Geschäftsführung hat hier schnell gehandelt und eine zeitige sowie nachhaltige Umsetzung möglich gemacht.“

 

Die Ideenstadtwerke ergänzen mit dem Projekt ihr leitungsgebundenes Leistungsprofil um ein weiteres Geschäftsfeld: Hochgeschwindigkeits-Internet und Telekommunikation. „Neben Strom, Gas, Wasser und Wärme können wir unsere Kunden jetzt auch mit schnellem Internet versorgen. Wir schaffen durch die Mitverlegung bei anderen Leitungsarbeiten Synergien und bieten unseren Kundinnen und Kunden auch beim Thema Glasfaser innovative und zuverlässige Lösungen, so Dieter Lindauer, Geschäftsführer der Ideenstadtwerke.

 

Große Erfolgsaussichten für den Ausbau insgesamt bietet die Kooperation mit den Stadtwerken Garbsen. Die gemeinsame Netztochter LeineNetz setzt den Ausbau operativ um und greift dabei auf die Expertise von Garbsen und Neustadt zurück. So können Mittel und Fachkräfte für das Vorhaben gebündelt und ein gemeinsames Breitbandnetz mit Glasfaser bis ins Haus, auch „fiber-to-the-home“ genannt, aufgebaut werden. Durch den ständigen Austausch mit und die Beratung der Politik in verschiedenen Gremien blicken alle Seiten optimistisch in die Zukunft.

 

Konkrete Angebote und Informationen werden derweil noch zusammengestellt und sind in Kürze über die Webseite der Stadtwerke sowie im Kunden-Center verfügbar.

Die Vorsitzenden der Aufsichtsräte im Ideenstadtwerke-Konzern Willi Ostermann (v.l.), Bürgermeister Dominic Herbst und Sebastian Lechner (MdL) ziehen beim Glasfaserausbau an einem Strang.
Die Vorsitzenden der Aufsichtsräte im Ideenstadtwerke-Konzern Willi Ostermann (v.l.), Bürgermeister Dominic Herbst und Sebastian Lechner (MdL) ziehen beim Glasfaserausbau an einem Strang.