Umweltschutz und Komfort unter einem Dach

Die Ideenstadtwerke bauen klimaneutrale Wohnungen zu fairen Preisen.

Sonja | 13. Juni 2022
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Wenige Wochen nach Baustart besichtigen Rouvenwerk-Geschäftsführer Thomas Reimann und der Aufsichtsrat mit Heinz-Jürgen Richter, Peter Hake, Harald Baumann, Manfred Lindenmann und Dominic Herbst den Rohbau der Mehrfamilienhäuser auf dem Hüttengelände (v.l.).
Wenige Wochen nach Baustart besichtigen Rouvenwerk-Geschäftsführer Thomas Reimann und der Aufsichtsrat mit Heinz-Jürgen Richter, Peter Hake, Harald Baumann, Manfred Lindenmann und Dominic Herbst den Rohbau der Mehrfamilienhäuser auf dem Hüttengelände (v.l.).

Der Innenausbau läuft schon: 17 moderne Mietwohnungen errichten die Ideenstadtwerke auf dem Neustädter Hüttengelände. Dabei sollen keine Wünsche offenbleiben: Glasfaser-Anschluss bis in die Wohnung, ebenerdige XXL-Duschen, Parkplätze für E-Autos, eine innovative Heiz- und Kühltechnologie und null CO2-Emissionen sind der Standard. Dabei sollen die Apartments auch noch bezahlbar sein. Geht das überhaupt?

1050 Quadratmeter Wohnfläche mehr in Neustadt: Die Immobiliengesellschaft „Rouvenwerk“, eine hundertprozentige Tochter der Ideenstadtwerke, lässt gemeinsam mit dem Totalübernehmer Immo-Control aus Auetal im Neubaugebiet an der Siemensstraße seit Oktober 2021 die Bagger rollen. Zwei Mehrfamilienhäuser entstehen auf dem Gelände. 

 

Wie macht sich ein Grundversorger als Vermieter?

Rouvenwerk-Geschäftsführer Thomas Reimann erklärt: „Mit den Ideenstadtwerken liegt der Wohnungsbau sicher in kommunaler Hand. Damit fokussieren wir uns ganz auf die Bedarfe der Neustädterinnen und Neustädter. Unser Anspruch ist die Realisierung von Neubauwohnungen mit hohem energetischem Standard, die aber, im Vergleich zu gleichwertigen Immobilien, über bezahlbare Mieten verfügen.“ Die Häuser mit acht beziehungsweise neun Wohnungen richten sich an alle Zielgruppen. „Zwar gibt es auch Apartments mit bis zu 102 Quadratmetern Fläche. Hauptsächlich entstehen aber kleinere Wohneinheiten   wie   Ein- und Zweizimmer-Wohnungen. Denn insbesondere für Singles und Paare ohne Kinder gibt es im Neustädter Raum bisher wenige Angebote“, so Reimann zum Portfolio. Die Mietpreise liegen aktuell kalt bei neun Euro pro Quadratmeter oder zehn Euro im barrierefreien Haus mit Aufzug. „Voraussichtlich sind die Wohnungen im vierten Quartal dieses Jahres bezugsfertig“, so Reimann. Interessierte können ab Juni über www.rouvenwerk.de ihre Wunschwohnung anfragen.  

 

Ein starker Partner

Zurück zur Klimaneutralität: Die außergewöhnliche Bauweise taufte Baupartner Immo-ControlClimaBalance-Haus“. Die Besonderheit: „Die Energieerzeugung des Hauses ist höher als sein Verbrauch“, so Henrike Vogt, Immo-Control-Geschäftsführerin. „Dank der einzigartigen Kombination aus Geothermie, hier durch Kalte Nahwärme, Umhüllungstemperierung durch die Betonkernaktivierung, Wärmerückgewinnung durch modernste Belüftungstechnik sowie Stromerzeugung durch die Photovoltaikanlage, generiert das ClimaBalance-Haus mehr Energie als die Wärmepumpe benötigt“, führt sie aus. Ein intelligentes Messsystem steuert die Energiegewinnung, -erzeugung und -abgabe und balanciert die einzelnen Vorgänge aus. Diese Bauweise ist in Neustadt bislang einzigartig. „In der Region Hannover haben wir zuletzt in Langenhagen 63 Wohneinheiten und in Mittelfeld 28 Wohnungen realisiert, die erst kürzlich fertiggestellt wurden“, berichtet Vogt.

 

Ein echter Klimaschützer: Das Haus verbraucht nur 12 Kilowatt pro Stunde je Quadratmeter.
Ein echter Klimaschützer: Das Haus verbraucht nur 12 Kilowattstunden Energiepro Stunde je Quadratmeter.

Warme Wände, frische Luft und kleiner Energieverbrauch

Mit einem Energieverbrauch von nur zwölf Kilowattstunden je Quadratmeter ist das Haus ohnehin ein echter Klimaschützer. Strom aus erneuerbaren Energiequellen, eine nachhaltige Bauweise und eine erweiterbare Photovoltaikanlage auf dem Dach senken den CO2-Ausstoß auf null. Damit gilt das Haus als klimaneutral. Gut für die Umwelt und fürs Portemonnaie.  

Drinnen müssen die Bewohner*innen trotz des minimalen Energieverbrauchs nicht frieren – im Gegenteil – Heizungen in den Außenwänden und im Fußboden und die individuelle Raumtemperierung machen die Wohnung besonders behaglich. „Es wirkt auf das Auge zunächst zwar ungewohnt“, erläutert David Borsutzki, der seit mehr als zehn Jahren Projekt- und Prozessmanager für Bau und Immobilien bei den Ideenstadtwerken ist, „aber Heizkörper sucht man in den Wohnungen vergeblich. Somit bleibt auch die unangenehm trockene Heizungsluft während der Wintermonate aus.“ Die moderne Belüftungstechnik sorgt für kontinuierliche Frischluftzufuhr in den Wohnungen. Schimmel hat dadurch nahezu keine Chance. „Außerdem wird die Wärmeenergie der Abluft mittels einer dezentralen Wärmepumpe für die Warmwassererzeugung genutzt“, betont Borsutzki.   

 

David Borsutzki (l.) und Thomas Reimann
David Borsutzki (l.) und Thomas Reimann

Kühlen ohne Klimaanlage

Und sogar kühlen lassen sich die Wohnräume mithilfe der innovativen Technologie. Wie das funktioniert? David Borsutzki, Prokurist und Bauherr bei Rouvenwerk veranschaulicht den Kühlmechanismus der Betonkernaktivierung in den Außenwänden mit einem einfachen Beispiel: „Man kann sich das Gefühl vorstellen, an einem heißen Tag ein älteres Gemäuer zu betreten – zum Beispiel eine Kirche. Es ist angenehm kühl, aber keinesfalls kalt. So ist es auch in den Wohnungen.“ Mit einem feinen Unterschied: natürlich nur, wenn man sich die Temperatur so wünscht. „Und das wohlgemerkt ohne Zugerscheinungen, wie es bei einer klassischen Klimaanlage der Fall wäre, und es gibt kein Brummen“, ergänzt er. Wer hingegen die Sommertage so richtig genießen will, findet den zukünftigen Lieblingsplatz auf einer großzügigen (Dach-)Terrasse, Loggia oder einem Balkon.  

Borsutzki sagt nicht ohne Stolz: „Insgesamt sind die Wohneinheiten sehr komfortabel ausgestattet. Wer kann schon behaupten, eine Glasfaserleitung bis in die Wohnung zu haben oder im Winter die Räume ohne sichtbare Heizkörper zu heizen, aber trotzdem klimaneutral zu wohnen?“

 

Wenn der Schornsteinfeger nicht mehr kommt

An die Historie des Baugrunds erinnert derweil zukünftig nur noch der Straßenname: Als im 19. Jahrhundert auf dem Industriegelände Eisen verhüttet wurde, wandelten Hüttenwerker im sogenannten Puddelverfahren das im Hochofen hergestellte Roheisen zu Schmiedeeisen um. Heute verbrennt „Zum Puddelwerk“ nichts mehr und rauchende Schlote bleiben dort, wo sie hingehören: in der Vergangenheit.  

Hier schreibt Sonja 

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Sonja kümmert sich um die Social-Media-Kanäle und das Marketing der Ideenstadtwerke.

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klimaneutrale Wohneinheiten in zwei Mehrfamilienhäusern realisieren die Ideenstadtwerke derzeit im Neubaugebiet Hüttengelände. Die Wohnungen haben bis zu vier Zimmer und eine Größe zwischen 33 und 102 Quadratmetern. 

Zu vermieten!

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Die Wohnungen stehen nicht nur für klimaneutrales, sondern auch für modernes Wohnen mit einer Vielzahl an komfortablen Extras wie Glasfaser-Internet oder einem Carsharing-Angebot. Für mehr Details zu Grundrissen und Preisen: einfach hier klicken.

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