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Wir haben die Biogasanlage in Schneeren besucht: Wie aus Gülle, Mist und Co. Strom erzeugt wird

Jeannine | 12. Juni 2022
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Digitaler Kuhstall: Bei Simone und Steffen Struckmann melden Sensoren, wenn Kühe krank sind oder wenn mit einem Tier im Stall etwas nicht in Ordnung ist.

Wie aus Gülle, Mist und Co. Strom erzeugt wird

Wer hat sie nicht selbst schon in der ländlichen Region stehen sehen: Die runden Becken mit gewölbtem, meist grünem Dach. Oftmals stehen sie auf Wiesen oder Feldern, da sie von hier ihre benötigten Ressourcen erhalten.  

Biogasanlagen erlebten in den letzten Jahren einen starken Boom. Neben einem erhöhten Bedarf an nachhaltiger Energieerzeugung spielte auch die Förderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit einer festgelegten Vergütung für die Einspeisung von Strom ins öffentliche Energienetz eine große Rolle.  

Aber wie funktioniert eigentlich so eine Anlage? Dazu haben wir Steffen und Simone Struckmann, Betreiber einer Biogasanlage in Schneeren besucht und konnten uns auf ihrem Hof mit eigener Rinderaufzucht im Direktvertrieb ein Bild machen.  

Die in der Biogasanlage enthaltenden Mikroorganismen wandeln unter Ausschluss von Sauerstoff organisches Material in methanhaltiges Biogas um, womit auf dem Hof der Struckmanns Strom und Wärme gewonnen wird. 

 

„Gefüttert wird unsere Anlage mit dem anfallenden Abfall unserer Rinder“, erklärt uns Steffen. „Gülle, Mist und Futterreste. Alles was die Tiere erzeugen bzw. nicht mehr mögen, wandert in die Biogasanlage. Um gegebenenfalls einen optimaleren Gasertrag zu erhalten, wird mit Mais, Grassilage oder Ganzpflanzensilage ergänzt, das ist eigens nach der Getreideernte angebautes Futter für die Biogasanlage“, führt er weiter aus.  

Die Bakterien vergären dabei die Biomasse vollständig zu Biogas, das in den Gasspeicher abgesaugt und anschließend in seinem Blockheizkraftwerk (BHKW) zu Strom und Wärme umgewandelt wird. „Zur Überwachung und Steuerung unserer Biogasanlage ist eine gute Internetanbindung inzwischen bedeutend“, so der Betreiber. Prozess, Einsatzstoffe und Fütterungsmenge, Gasqualität, Laborergebnisse, BHKW oder Biogasaufbereitung – mit dem Glasfaserangebot von RASANNNT behält er das alles zukünftig noch besser im Blick. Davon ist Steffen Struckmann überzeugt.

„Mit dem gewonnenen Strom und der Wärme versorgen wir in erster Linie unser Wohnhaus und unsere Stallungen. Alles an Überschuss wird in euer Netz der LeineNetz eingespeist“, erzählt er uns mit Stolz. Der Hof erhält je Kilowattstunde für das öffentliche Stromnetz aus der aus Biogas produzierten Elektrizität eine Einspeisevergütung.

Gülle, Mist und Futterreste. Alles was die Tiere erzeugen bzw. nicht mehr mögen, wandert in die Biogasanlage. Um gegebenenfalls einen optimaleren Gasertrag zu erhalten, wird mit Mais, Grassilage oder Ganzpflanzensilage ergänzt, das ist eigens nach der Getreideernte angebautes Futter für die Biogasanlage.

Smart Farming: Simone Struckmann-Hegewald hat alle Daten ihrer Rindern in der App auf ihrem Smartphone und kann sie von jedem Ort aus bequem betrachten.

Das ist aber noch längst nicht alles: Die smarte Landwirtschaft 4.0 ist inzwischen auch im Rinderstall der Struckmanns angekommen - Sensorik am Tier und eine Monitoring-App zur Überwachung machen dies möglich. Die App auf ihrem Mobiltelefon zeigt Simone Struckmann alle nötigen Informationen zu ihrer Herde. Das Chiphalsband an den Rindern macht es der Landwirtin möglich an 24 Stunden, 7 Tage die Woche, näher an ihren Tieren zu sein, als dies in früheren Zeiten möglich war. Dieser Funk-Chip sendet etwa Informationen zum Fress- oder Bewegungsverhalten. Mit Hilfe solcher Systeme kann beispielsweise eine Erkrankung bereits frühzeitig erkannt werden. „Bevor wir in den Stall gehen, schauen wir kurz auf das Handy, ob es Auffälligkeiten bei den Tieren gibt. Wenn Warnmeldungen kommen, schaut man sich das betreffende Tier gezielter an“, äußert Struckmann und mit einem Augenzwinkern verweist sie darauf: „Mit RASANNNT bauen wir hier auf eine noch stabilere und leistungsfähigere Internetverbindung.“

 

Zur Überwachung und Steuerung unserer Biogasanlage ist eine gute Internetanbindung inzwischen bedeutend.
Steffen Struckmann

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Unternehmen, Schulen, Arztpraxen, öffentliche Verwaltungen und Einzelhändler vertrauen RASANNNT. 67 von ihnen können sich im Tagesgeschäft bereits auf eine stabile Glasfaserleitung verlassen. Kommt es doch mal zu einer Störung, ist RASANNNT als Partner vor Ort fast in Lichtgeschwindigkeit zur Stelle.

Stand 05/2022

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